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Vater mit Kinder beim Müsli essen.

Von klein auf: Gesund leben lernen

by Mag. Eva Wildauer

Bewegung, Ernährung, Entspannung – Eltern sind Vorbild!

 

Unser Körper ist, was wir essen, trinken und einatmen …und so werden die Körper unserer Kinder zu dem, was wir ihnen zum Essen anbieten. 

Die Ernährungsinformation in allen Medien steigen stetig – leider verwirren diese oft mehr, als sie nutzen! Ernährung ist im Grunde ganz einfach, wenn man den eigenen Körper versteht und weiß, wie er funktioniert. 

Der menschliche Körper benötigt rund um die Uhr Energie, die er aus der täglichen Nahrung gewinnt. Wie viel wir selbst verbrauchen, haben wir selbst in der Hand. Als Eltern, Versorger und Vorbild haben wir maßgeblichen Einfluss – im Guten wie im Schlechten. All das, was wir unseren Kindern vorleben, ahmen diese häufig nach und geben es später an ihre Kinder weiter. 

Geschmacksvorlieben entwickeln ist wie Laufen oder Sprechen lernen! Nur regelmäßig gegessene Nahrungsmittel beeinflussen die spätere Ernährung der Kinder. Deshalb ist eine abwechslungsreiche Wiederholung anzustreben!

Es ist nicht weiter verwunderlich, dass die meisten Menschen süß mögen. Denn unser erstes Gschmackerlebnis – die Muttermilch – ist nämlich süß. Egal wie der Zucker heißt, die Folgen von süß in der täglichen Ernährung und nicht zu unterschätzende Krankheiten. 

Lebensmittel können grundsätzlich in zwei Gruppen eingeteilt werden. "Gesund" ist, was unserem Körper gute Energie, Baustoffe und Immunstärkung bringt. "Ungesund" sind Lebensmittel ohne Sinn für unseren Körper, also die keine Vitamine, Proteine und Mineralstoffe enthalten. Die Eltern sollten eine "vernünftige" Vorauswahl treffen, aus der die Kinder aussuchen dürfen. Ziel ist ein genussvoller und freudiger Umgang mit unseren Lebensmitteln.

Genauso verhält es sich mit der Bewegung und dem Umgang mit den Herausforderungen, die das Leben mit sich bringt. Erholsamer Schlaf und das Vermeiden von Stress im Alltag sind für die ganzheitliche Gesundheit maßgeblich. Regelmäßige Bewegung sollte nicht ein wöchentlicher Termin im Kalender sein, sondern sollte selbstverständlich ausgeübt werden. Auch hier liegt viel Verantwortung bei den Eltern, die das Spielen im Freien (ohne Spielzeug mit Batterie) und die "natürliche" Bewegung vorleben, um die Vielfalt der Möglichkeiten erkennen zu lassen.

Jedoch das Wichtigste bleibt: Stresslos, entspannt und gelassen an die Themen Ernährung und Bewegung herangehen, denn alles was Stress verursacht oder die Eltern stresst, stresst auch die Kinder!

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